Heizkosten senken mit Energieberatung

Eine Energieberatung zeigt Möglichkeiten auf, Heizkosten zu senken

Eine Energieberatung zeigt Möglichkeiten auf, Heizkosten zu senken

(djd/pt). Sinkende Energiepreise entlasten nicht nur die Benzinrechnung fürs Auto, sondern auch die Heizkostenbilanz. Dass Öl und Gas langfristig billig bleiben, damit rechnet aber niemand ernsthaft. Sobald die Weltwirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, wird auch die Nachfrage nach den fossilen Brennstoffen steigen und die Preise in neue Höhen treiben. Der sicherste Weg, um zu sparen, ist daher eine langfristige Senkung des Energieverbrauchs im Heizungskeller – sie kommt auch dem Klima zugute, dem sinkende Energiepreise an sich ja gar nichts nützen.

Energieberatung zeigt die typischen Schwachstellen

Welche Energiesparmaßnahmen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt vom Alter und Zustand des Hauses ab, aber auch von den Mitteln, die dem Hausbesitzer für eine energetische Modernisierung oder Sanierung zur Verfügung stehen. Sinnvoll ist es in der Regel, vor dem Start von Maßnahmen eine unabhängige Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Ein qualifizierter Energieberater, der möglichst eine BAFA-Zulassung vorweisen sollte, kennt die typischen Schwachstellen älterer Häuser und kann budgetabhängige Planungen mit entsprechenden Amortisations-Musterrechnungen vorlegen. Er kennt die möglichen Förderungen, die über das BAFA, die KfW Förderbank oder andere Institutionen von Staat, Ländern und Gemeinden genutzt werden können. Auch die Beratung selbst ist förderfähig: 300 Euro gibt es von der BAFA für die Vor-Ort-Beratung in einem Haus mit ein bis zwei Wohneinheiten, ab drei Wohnungen sogar 360 Euro.

Das Einsparpotential bei den Heizkosten ist gross

Das Einsparpotential bei den Heizkosten ist gross

Energetische Sanierung budgetgerecht planen

Ideal ist zumeist eine bessere Dämmung der Gebäudehülle plus Einbau einer neuen Heiztechnik. Wo diese Investition, die sich auf höhere fünfstellige Beträge summieren kann, nicht auf einmal zu stemmen ist, können gezielte Maßnahmen an den größten Schwachstellen schon kurzfristig zu einer verbesserten Heizkostenbilanz führen. Ungedämmte Dächer etwa oder veraltete, ungeregelte Brennertechnik im Keller sind typische Energiefresser.

Weitere Informationen zum Thema:

Beispielsweise unter www.bafa.de, www.kfw.de, www.dena.de, www.bsb-ev.de oder www.foerderdatenbank.de finden Interessierte Informationen zu Fördermöglichkeiten und Energieberatung.

ANZEIGEN


Langschläferin, Kaffeesüchtige, Bücherwurm –
Ich wohne im wunderschönen Potsdam und schreibe über Politik, Gesellschaft und Menschen.

2 Kommentare