Syrien: Assad betreibt Folterzentren im ganzen Land

Während Syrien im Bürgerkriegschaos versinkt und immer mehr Bürger und selbst hochrangige Militärs das Land verlassen, hat Präsident Assad im ganzen Land Folterzentren errichten lassen, in denen Regimegegner mit perfiden Methoden gequält werden. Human Rights Watch kennt 27 solcher Lager, vermutet aber, dass hunderte davon existieren.

Folter als Mittel zu Unterdrückung von Meinungen

Stromschläge, sexuelle Misshandlungen und Scheinexekutionen sind in den Lagern an der Tagesordnung. Auch vor Kindern macht das Regime dabei offenbar keinen Halt.

Human Rights Watch sieht die Folter dort als systematisches Mittel, um jede andere Meinung mit Gewalt im Keim zu ersticken. Die Häftlinge leiden unter Hunger und werden nicht medizinisch versorgt.

ANZEIGEN


Langschläferin, Kaffeesüchtige, Bücherwurm –
Ich wohne im wunderschönen Potsdam und schreibe über Politik, Gesellschaft und Menschen.

1 Kommentar
  1. Sebastian

    05.07.2012

    Dieser Assad ist unglaublich. Ich denke, er wird am Ende der Geschichte mit dem Leben für sein Vorgehen bezahlen. Das Ende so einer Diktatur ist anders gar nicht vorstellbar.

    An eine Fortsetzung des Regimes glaube ich aber auch nicht. Dazu ist der Druck zu groß und das Land inzwischen international zu isoliert.