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Tipps für sicheres Surfen im Internet

Candid Wüest vom Antivirus Spezialisten Symantec gibt nützliche Tipps zum sicheren Surfen im Netz.

Sicherheits-Experte Candid Wüest (Symantec)

Sicherheits-Experte Candid Wüest (Symantec)

Viele Internetnutzer sind verunsichert. Es häufen sich Meldungen über Sicherheitlöcher in Browser, Betriebssystem und Webseiten. Wenn das Surfen im Netz nicht zum unkalkulierbaren Risiko werden soll, ist es wichtig ein paar Grundregeln zu beachten.

9 Tipps für mehr Sicherheit im Internet von Candid Wüest

Candid Wüest – Sicherheitsexperte von Symantec -hat die wichtigsten Tipps zum sicheren Surfen zusammengestellt:

  • Keine Zugangsdaten und Passwörter im Internetbrowser sichern. Denn: Auch Browser haben Schwachstellen. Die Cyberkriminellen wissen das und können die gespeicherten Daten stehlen – und gewinnbringend im Internet verkaufen.
  • Ungeeignet sind Passwörter, die einfach nachvollziehbar sind: z.B. das Geburtsdatum, die Namen von Kindern und ähnliche offensichtliche Wörter. Wichtig: Passwörter müssen regelmäßig geändert werden. Am besten ist ein Konstrukt aus Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung.
  • Prinzipiell keinen Links in “zufällig” erhaltenen E-Mails oder auch von vermeintlich bekannten Absendern folgen. Oft handelt es sich um einen Phishingversuch, der zu gefälschten Webseiten führt.
  • Online-Shopping und Online-Banking sind bequem – und sicher, wenn die Daten verschlüsselt übermittelt werden. Eine sichere Online-Verbindung erkennt man an der Kennzeichnung der Internetadresse mit “https” (Hypertext Transfer Protocol Secure). Datenübertragung beim Shopping sollte immer über einen Sicherheitsserver wie “SSL” (Secure Sockets Layer) erfolgen.
  • Achtung bei Social Networking Seiten: Nicht jeden Anfrager ungesehen akzeptieren und bewusst entscheiden, welche Daten der Kontakt benötigt.
  • Viele Menschen haben heute mehrere Nutzerkonten im Internet – z.B. bei Shoppingportalen, Social Networking Seiten oder auch Communities. Beim nächsten Log-in einfach mal einen Blick auf das eigene Profil werfen und entscheiden, ob die angegebenen Daten nicht zu viel des Guten sind.
  • Auf Computern sind viele persönliche, z. T. auch finanzrelevante Daten gespeichert. Es lohnt sich, einmal zu überprüfen, ob diese Daten wirklich ständig präsent sein müssen. Zunächst die Daten auf DVD, externe Festplatte oder Speicherkarte archivieren – und fertig ist das Backup. Dann so viele Daten wie möglich vom Rechner löschen: Wo keine Daten sind, können auch keine gestohlen werden.
  • Sie ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts: Eine aktuelle Internetsicherheitssoftware mit Schutz gegen Viren, Phishing, Spam, Bots, Spyware, Rootkits usw., ferner mit einer Firewall, mit Browserschutz, Identitätsschutz und proaktiver Erkennung wie in den Norton Sicherheitslösungen enthalten, sollte in jedem Fall auf dem Computer installiert sein.
  • Regelmäßig Updates für Betriebssystem und Programme auch den Browser downloaden. Denn Sichheitslücken werden gerne von Schadprogrammen genutzt, um sich auf den Computer zu schmuggeln. Praktisch ist hier eine Funktion wie die so genannte Intrusion Prevention in den Norton Sicherheitslösungen: Sie blockiert Schadcode direkt, der sich über solche Lücken einschleusen will. Da muss man nicht immer mit allen Updates “up to date” sein.

Weitere Infos zum Thema Internet Sicherheit gibt es direkt bei Symantec.

  1. Jens
    Posted 6. August 2009 at 15:58

    So selbstverständlich diese Tipps für Dauernutzer wie uns auch immer scheinen mögen. Sie sind sehr wichtig!

    Wenn ich bei meinen Bekannten die Rechner anschaue, wird mir echt schlecht. Kein Backup, kein aktueller Virusschutz, dafür 2.000 Toolbars, die “irgendwann einfach da waren”.

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